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On the Road Again

Für den US Trip zu Freunden, Händlerkollegen und Bike-Hotspots hatten wir diverse Harley-Davidson Evos im Gebrauch, die sich nicht nur als zuverlässige Begleiter, sondern auch als spaßige Gesellen erwiesen. Äußerst bequem gebettet, untermalt von dumpem Sound und wohligen Vibrationen ging es auf Fat Boy, Heritage und Road King 2000 intensive Kilometer durch Nord- und Süd-Kalifornien.

Auch in Duisburg steht uns stets ein Harley-Davidson Big-Twin zur Verfügung – bis vor kurzem eine Softail Classic und schon bald eine schwarze Fat Boy. Für Touren und Customizing-Projekte gibt es wohl kaum ein besseres Bike als eine Softail.

Artwork

Für die Umgestaltung des Tanks unserer Custom-Triumph TR6 haben wir wieder einmal einen Meister seines Fachs beauftragt.

Artwork 79 ergänzte den schwarz lackierten Benzinbehälter um ein individuell gestaltetes Dock66-Logo auf den beiden Tankseiten. Selbst entworfen, handgemacht und nur für Dock66 realisiert. Well done!

Rocket Inc. Custom Garage

Rocket Inc. gibt sich nicht mit gewöhnlichen Umbauten zufrieden. So, wie die Teile von Rocket Inc. stets etwas Besonderes darstellen und somit nichts für den Standard-Geschmack sind, so stehen auch die Projektbikes der Marke für einen außerordentlichen Stil.

Für die Saison 2019 haben unsere Partner von Rocket Inc. einen Chopper auf Basis einer Moto Guzzi Eldorado von 1973 aufgebaut. Das ungewöhnliche Bike kommt mit umgeschweißtem Rahmen, drehmomentstarkem 1000-ccm-V2 und einer Lackierung von Custom-Painter „Lackmuss“. Fast alle verbauten Teile stammen aus dem Portfolio von Rocket Inc. und Dock66 Motorcycle Parts oder wurde von anderen Motorradmodellen adaptiert. So stammt das 21“-Vorderrad von einer Bultaco, die 38er Gabel von Laverda, und der Tank von einer Gilera.

Die einzigartige Guzzi wird ein Einzelstück bleiben. Rocket Inc – weired ideas for your personal build.

The Grinder

Mit einem kräftigen Ruck bewegt sich die alte Triumph senkrecht nach oben. An Spanngurten baumelnd zieht die Hebebühne die Britin in Richtung Hallendecke. Doch schon nach wenigen Zentimetern ist die optimale Arbeitshöhe erreicht. Der Auftrag: Benzintank anpassen, Schutzblech adaptieren, Lenker montieren, Elektrik modifizieren. Nach und nach trudeln einige Kumpels herein, um uns mit ihren fachkundigen Ratschlägen von der Arbeit abzuhalten. Also erst einmal ein paar Bier ‘runterstürzen. Damit die Flex besser in der Hand liegt.

Der Tank ist schnell angebaut. Diskussionen darüber, ob das AJS-Logo auf den Flanken eher verwirrt oder bereichert, gehen in dröhnenden Gitarrensoli aus der fetten Anlage unter. “Zange, 3/8-Ringschlüssel, verdammt, leuchte mal hier …”: Das Schutzblech verliert den zähen Kampf gegen den Winkelschleifer, der Lenker sitzt perfekt und die Elektrik nervt. “Muss das so mit dem Qualm?” Dass der klägliche Kurzschluss unterhalb der Zündspule nicht in eine schwarze Rauchsäule mit anschließendem Garagen-Armageddon übergeht, können die aufmerksamen Kollegen in letzter Sekunde verhindern. Wozu hat man Freunde?

Am Ende des Abends sind alle glücklich: Wir haben was geschafft, die Kumpels sind randvoll, die Garage steht noch und die 650er Triumph freut sich auf eine ungewisse Zukunft. Morgen, ja morgen geht‘s weiter.

AME B1

Neuzugang im Hause Dock66: Wir erweitern unsere kleine Fahrzeugsammlung um eine AME B1. Der auf einer BMW R 50 aufbauende Chopper befindet sich weitgehend im Zustand seiner Entstehung. Mit langer Gabel, Turn Out -Schalldämpfern, gedrehtem Z-Lenker und Stufensitzbank erinnert der “Survivor” an die wilden Siebzigerjahre, als die coolen Jungs noch BMW und nicht Harley-Davidson fuhren und als man den Spießern mit einem Chopper den Mittelfinger zeigen konnte.

Wir jedenfalls freuen uns, dass in unserer Garage nun neben Harley- und Triumph-Bikes ein Stück deutscher Subkultur-Geschichte parkt – und schon bald auch fährt.

Dannys Killer Softail

Unser Freund Danny aus North Carolina hat sich eine Softail aufgebaut, die ihm wohl noch so manchen Strafzettel einbringen wird. Das mattschwarze Biest wurde mit Screamin‘ Eagle Parts angereichert und hängt nun derart bissig am Kabel, dass an gemütliches Fahren nicht zu denken ist. Die Schräglagenfreiheit ist übrigens reichlich knapp bemessen für die Straßen in den Great Smoky Mountains: “So what?”

danny

Triumph Phase Two

Und weiter geht‘s mit dem Aufbau unseres Triumph TR 6 Choppers. Nachdem das Bike den gewünschten Style hat und sauber läuft, fehlt eigentlich nur noch eins: die Straßenzulassung. Dazu müssen Spiegel, Blinker, Kennzeichenhalter, Tacho und natürlich die vordere Bremse montiert werden. Damit nicht ein großer Teil des extrem reduzierten Looks auf der Strecke bleibt, muss alles gut versteckt und unauffällig positioniert werden. Und dann, dann geht‘s endlich mit regulärer Zulassung auf die Straße.

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Trumpet Days

Bastelzeit ist vorbei. Und auch die Einstellarbeiten, Testfahrten und technische Erprobungen haben ein vorläufiges Ende gefunden. Jetzt wollen wir unseren Triumph-Chopper erst einmal fahren – ein wenig durch den Pott, die Eifel oder an der Elbe langballern. Denn die Schrauberei hat sich gelohnt: Die Triumph ist nicht nur halbwegs bequem, lupenrein kraftvoll und erstaunlich öldicht, sie startet auch stets auf den ersten Kick!

TriumphX

Time Machine

Gleich beim ersten Roll-out unseres Triumph Choppers nahmen wir das Kurvengeschlängel deutscher Mittelgebirge unter die klassischen Gummis. Schnell sollte sich bewahrheiten, was wir uns bereits beim Bau von der Triumph erwartet hatten. Im direkten Vergleich zur ebenfalls mitfahrenden Harley-Davidson Electra Gilde brennt das englische Zweizylinderbike wendig und lebhaft über die winzigen Nebenstraßen. Andererseits ist die Bremsperformance amtlich bescheiden und empfiehlt das Befahren schnurgerader Wüstenstraßen in Arizona. In Verbindung mit der zeitgenössischen Sitzposition gleicht der Ritt auf dem Chopper der Eingabe der Tastenkombinaton “1967” in einer Zeitmaschine.

Triumphrun

DOCK66 Triumph TR6 Chopper Project

Back on Tarmac

Besser spät als nie: Für unsere FLH-Harley ist die Winterpause exakt jetzt , Anfang August, zu Ende. Nachdem Motor und Bremsen eine Frischedusche erhalten haben, wanderten noch diverse Anbauteile aus der Touring-Vergangenheit ins »Bleibt-erst-mal-liegen«-Regal. Der ausgiebige Tesride verlief zur vollsten Zufriedenheit. Und verläuft noch immer. Hell Yeah!

FLHruns