The Grinder

Mit einem kräftigen Ruck bewegt sich die alte Triumph senkrecht nach oben. An Spanngurten baumelnd zieht die Hebebühne die Britin in Richtung Hallendecke. Doch schon nach wenigen Zentimetern ist die optimale Arbeitshöhe erreicht. Der Auftrag: Benzintank anpassen, Schutzblech adaptieren, Lenker montieren, Elektrik modifizieren. Nach und nach trudeln einige Kumpels herein, um uns mit ihren fachkundigen Ratschlägen von der Arbeit abzuhalten. Also erst einmal ein paar Bier ‘runterstürzen. Damit die Flex besser in der Hand liegt.

Der Tank ist schnell angebaut. Diskussionen darüber, ob das AJS-Logo auf den Flanken eher verwirrt oder bereichert, gehen in dröhnenden Gitarrensoli aus der fetten Anlage unter. „Zange, 3/8-Ringschlüssel, verdammt, leuchte mal hier …“: Das Schutzblech verliert den zähen Kampf gegen den Winkelschleifer, der Lenker sitzt perfekt und die Elektrik nervt. „Muss das so mit dem Qualm?“ Dass der klägliche Kurzschluss unterhalb der Zündspule nicht in eine schwarze Rauchsäule mit anschließendem Garagen-Armageddon übergeht, können die aufmerksamen Kollegen in letzter Sekunde verhindern. Wozu hat man Freunde?

Am Ende des Abends sind alle glücklich: Wir haben was geschafft, die Kumpels sind randvoll, die Garage steht noch und die 650er Triumph freut sich auf eine ungewisse Zukunft. Morgen, ja morgen geht‘s weiter.

AME B1

Neuzugang im Hause Dock66: Wir erweitern unsere kleine Fahrzeugsammlung um eine AME B1. Der auf einer BMW R 50 aufbauende Chopper befindet sich weitgehend im Zustand seiner Entstehung. Mit langer Gabel, Turn Out -Schalldämpfern, gedrehtem Z-Lenker und Stufensitzbank erinnert der „Survivor“ an die wilden Siebzigerjahre, als die coolen Jungs noch BMW und nicht Harley-Davidson fuhren und als man den Spießern mit einem Chopper den Mittelfinger zeigen konnte.

Wir jedenfalls freuen uns, dass in unserer Garage nun neben Harley- und Triumph-Bikes ein Stück deutscher Subkultur-Geschichte parkt – und schon bald auch fährt.

Winter-Wonder-Land

Es schneit, es friert und es ist erbärmlich kalt. Doch wer sich einmal durchgerungen hat, sein Bike aus der Garage zu schieben und den lustlosen Motor in Gang zu bringen, den erwartet unmittelbar vor der eigenen Haustür ein kleines Abenteuer.

Zwar ist das Fahren auf zwei Rädern mühsam und die Kälte kriecht unaufhaltsam weiter. Doch wer hat keine Freude am Sliden, Driften, Burnen? Und wer den eisigen Einsatz mit Bedacht und Fahrkönnen angeht, der lacht noch bis Weihnachten und darüber hinaus.

Und schrauben kann man ja auch noch, wenn der Schnee wieder abgeschmolzen ist.

Let‘s ride!

Rocket Inc.

Als einer der wenigen Anbieter weltweit vertreibt Dock66 Motorcycle Parts die Kleinserienprodukte der Kultmarke Rocket Inc. Sämtliche Artikel richten sich an Chopper-Fahrer und Old-Schooler, die seltene, hochwertig verarbeitete und abgefahrene Teile für ihr Bike suchen. Viele der in limitierter Auflage hergestellten Parts sind „made in Germany“, jedes einzelne ist extracool. Egal, ob Hate and Fear-Fußrasten, Sky Rocket-Schalldämpfer oder Halgrim-Riser.  Erhältlich hier im Shop.

Modify Your Style

Dock66 Motorcycle Parts hat nicht nur Zubehör und Ersatzteile für klassische Langgabel-Chopper, Vintage Bobber und Cruiser im Programm. Unter den rund rund 2000 Artikeln finden auch Cafe Racer-Fahrer, Tracker-Piloten oder Scrambler-Schrauber unzählige Anregungen für lange Garagennächte. Denn ein Bates Style-Rücklicht ziert auch das Offroad Bike, der extraflache Solositz macht sich perfekt am Brat Styler und Mini-Rückspiegel für Retrobikes und Streefighter haben wir ebenfalls im Angebot. Na dann: Stell das Bier kalt und „Modify your style“.

Mega Milano

Mit über 1000 Ausstellern und rund 600.000 Besuchern gilt die EICMA in Mailand als die weltgrößte Motorradmesse. Wir wollten wissen, ob die Megashow auch für unsere Szene etwas zu bieten hat. Zunächst überrascht die Weitläufigkeit der Fiera Milano. Wer meint, er könne den Fußweg zum Eingang ohne die endlosen Laufbänder zurücklegen, der hat sein Pulver bereits verschossen, ohne die Messe überhaupt betreten zu haben. Doch stramme Waden braucht jeder Besucher. Die Messehallen quellen über vor Neuigkeiten: Helme, Blinkleuchten, Werkzeuge und komplette Motorräder blinken und strahlen den geflashten Besucher an. Viele chinesische Anbieter präsentieren E-Bikes und Retro-125er. Aber auch etablierte Hersteller nutzen die EICMA als Plattform für ihre Neuvorstellungen. Unter gewaltigem Tamtam und Getöse strahlen die Retrobikes Kawasaki Z 900 RS Cafe, Ducati Monster 1100, der 650er Royal Enfield-Twin in vielen Versionen oder Suzuki SV 650 X um die Wette. Dazwischen finden sich immer auch freche Studien wie der vom Honda Design Center in Rom entwickelte Retro-Café-Racer CB4 Interceptor oder der Enduro-Prototyp Moto Guzzi V85 Concept. Hauptsache sportlich scheint die Devise zu sein.

Doch auch Chopper- und Custom-Freunde kommen in Mailand auf ihre Kosten. Harley-Davidson und Indian stellen ihre 2018er-Modellpalette vor. Am Beispiel der neuen Harley-Davidson Fat Boy wird klar, dass für die Designer aus Milwaukee das Thema „breit und fett“ noch lange nicht vorüber ist. Deutlich schlanker und eleganter wirken dagegen die an einigen Ständen zu bewundernden Custombikes aus meist italienischer Fertigung. Und das kaum zu überschauende Angebot an Custom-Parts auf der EICMA 2017 reicht von altbacken-pofelig bis zu innovativ-qualitativ-perfekt.
Bleibt als Fazit: Anfang November ist Mailand das unumstrittene Zentrum der Motorradwelt – laut, bunt, schrill und großartig.

Motorworld Classics

Von Zeit zu Zeit taucht Dock66 ein in die Welt der Schönen und Reichen. Denn neben Anlageobjekten, Garagengold und Renditewundern und zwischen Ferrari 512 BB und BMW 507 gibt es immer auch ein paar stilbildende Details für uns Motorradmenschen zu entdecken.

Also reisten wir in die Berliner Messehallen zu den Motorworld Classics. Der Maschinenraum, wie die Motorradhalle getauft wurde, präsentierte sich überschaubar. Doch neben den Clubständen überraschten eine sehenswerte Custombike-Ausstellung, die Sondershow „50 Jahre Moto Guzzi V7“ sowie einige toughe Harley-Davidson Klassiker. Und ganz ehrlich: Berlin ist immer eine Reise wert.

Custom Motorcycles Through the Times

Dock66 Motorcycle Parts startete in den frühen Neunzigerjahren mit der Entwicklung von Custombikes. Bereits die ersten Unikate überraschten mit einem eigenen Stil – egal ob sportlich, lässig oder durchgestylt. Mit der Verwendung eigener Zubehörartikel ab Ende des Jahrzehnts  konnten Qualität und Design weiter gesteigert werden.

Im Rückblick  lässt sich an der hier gezeigten Auswahl perfekt der jeweilige Zeitgeist ablesen. Auf den klassischen Chopper folgten Breitreifen und Billet-Optik, gefolgt von mildem Customizing seltener Originale bis hin zum Old School und Bare Bone-Style von heute.

Basisbikes waren mit Vorliebe Harley-Davidson Big Twins, aber auch Sportster, englische Twins von Triumph, Norton, BSA und auch Japaner oder Moto Guzzi zählen zu den Favoriten von Dock66. Hauptsache, es handelt sich um Klassiker, Old- oder Youngtimer oder steinalte Vintage Bikes. Viel Spaß mit „Custom Motorcycles Through the Times“.

Customers Choice

Unser Kunde Björn hat uns Bilder von seinen Custom-Projekten geschickt, um zu zeigen, was so alles aus den Teilen von Dock66 Motorcycle Parts geworden ist. Wir sind beeindruckt von den stimmigen Non-US-Kreationen und wünschen Björn und allen Schraubern sowie Freunden des Hauses viel Spaß in der Garage.

 

Glemseck 101

Es gilt als das größte Motorrad-Open-Air-Festival in Europa. Und dennoch verzichten die Veranstalter auf billige Kirmesbuden und den Verkauf von Ramschware: Das Glemseck 101 auf der alten Solitude-Rennstrecke bei Leonberg ist schlicht der Wahnsinn. Voraussetzung ist allerdings, dass man ein Herz für Motorsport, Racing und Sprints hat. Denn auch wenn es unter den Tausenden von Besucher-Bikes auch unzählige Chopper, Bobber und Cruiser zu sehen gibt, überwiegen eindeutig die sportlichen Umbauten. Cafe Racer, Bratstyle, Scrambler und Tracker dominieren das Fahrerlager entlang des Racetrack.

Die Qualität der Umbauten stimmt, viele neue Ideen kommen auch von den Schraubern aus dem benachbarten Ausland, aus Frankreich, Italien, Estland, aus Österreich, Holland, Belgien, der Schweiz und überall in der Welt.

Highlights beim Glemseck 101 sind traditionell die Sprintrennen. Wenn die getunte 2,3-Liter-Triumph gegen die Screamin‘ Eagle Softail antritt, die XS 400 an der Sportster vorbeizieht und sich Rennidole wie Freddy Spencer und Kevin Schwanz ein Kopf-an-Kopf-Duell liefern. Keine Frage: Dock66 wird auch im nächsten Jahr „on the spot“ sein.