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Hamburg Harley Days

Sonne, Hitze, Hammerwetter. So etwas hat es bei den Harley Days noch nicht gegeben. kein Wunder, dass die Stimmung ausgelassen ist und Tausende von feierwütigen Harley-Fahrern die Hansestadt bevölkern. Sicher, es wurden strenge Polizeikontrollen angesagt. Aber hat es irgendwen davon abgehalten, am wohl großartigsten City-Event unserer Szene teilzunehmen? Wohl kaum. Zu schön ist die Stadt Hamburg, zu ausufernd sind die abendlichen Partys rund um die Reeperbahn und zu fröhlich ist die Stimmung auf dem Veranstaltungsareal am Großmarkt.

In Reih und Glied parkten also Softails, Road Kings, Panheads, Breakouts, Sportster oder Wide Glides. Und das alles in gleißendem Sonnenlicht. Liebes Orgateam von Harley-Davidson: So muss es auch im nächsten Jahr wieder werden! Versprochen?

Ride Out

Viele von euch haben die hitzige Saison 2018 für den Besuch von Shows, Treffen und anderen Motorradveranstaltungen genutzt. Ihr seid zur Super Rally nach Polen, zum Wheels and Waves an den Atlantik oder zu den Hamburg Harley Days gereist. Und auch wir haben uns auf internationalen Veranstaltungen umgesehen und uns für die Szene ins Zeug gelegt.

Noch ist die Saison im Vollen Gange. Die European Bike Week im September steht noch genau so an wie Glemseck101, Brooklyn Invitational oder das Werner Rennen. Ganz zu schweigen von den unzähligen kleineren Club- oder Markentreffen, die wir ebenfalls sehr schätzen sowie den wichtigen Messen – etwa Intermot oder Veterama – im Oktober.

Also, packt euer Eisen und fahrt um die Welt. See you on the road.

Harley Days 2018

Okay, es war nass auf den Hamburg Harley Days 2018. Es regnete von Freitag bis Sonntag. Viel und oft. Na und? Reeperbahn, Konzerte und das Gelände auf dem Großmarkt waren gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen und eigentlich alles wie immer.

Eines jedoch war deutlich nerviger als der beständige Regen: Es gab wesentlich mehr Polizeikontrollen als in den vergangenen Jahren. So mancher Teilnehmer erhielt ein Ticket wegen illegaler Umbauten oder zu lauter Auspuffanlage und einigen Harleys wurde gar die Weiterfahrt versagt. Was soll das denn?

 

Dock at the Races

Dock 66 Motorcycle Parts ist nicht nur Cruising, Chopper und Showbikes. Dock 66 ist auch Racing. Als feine Inspirationsquelle besuchten wir daher das Cafe Racer Fesival im Französischen Montlhéry und das Bikers’ Classics in Spa-Francorchamps in Belgien. Die beiden Rennveranstaltungen überraschten mit der Präsentation unzähliger Custom-Projekte. So glänzte das Cafe Racer Fesival mit Drag Races und einer sehenswerten Martin-Sonderschau, das Bikers’ Classics mit einem Lifestyle Village, das kaum Wünsche offen ließ. “Sportlich” war hier das Motto, aber wild durfte es sein. Denn das sind die Rennen auch. 

Fiera Milano

Jedes Jahr im November findet in Italiens zweitgrößter Metropole Mailand die EICMA statt. EICMA, das ist nicht irgend eine Messe, in der Fiera Milano findet die größte Fachmesse für Motorräder und Motorradzubehör weltweit statt. Klar, dass sich Dock66 auf den Weg gemacht hat, um im Rahmen dieser gigantischen Veranstaltung alte Freunde zu treffen, neue Kontakte zu machen und ganz nebenbei dem in Deutschland hart angreifenden Winter zu entkommen.
Auch 2017 nutzten fast alle großen Motorradhersteller und selbt kleinere internationale Zubehörbetriebe die Messe, um ihre Neuheiten erstmals zu präsentieren. Darunter befanden sich viele auch für unsere Szene interessante Bikes und Accessories. Auch, wenn die Hallen der EICMA nicht gerade Chopper-Land sind, gab vor allem die Custom-Area einen Ausblick auf die Zukunft des Customizing – stets gepaart mit italienischem Formgefühl.

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EICMA-News: BMW-Customizing auf Basis der RnineT und R 1200 R (oben), Harley-Davidson Sportster-Entwurf in der Dark Custom Area der Company (mitte), neue Serienmodelle von Benelli (unten)

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Da stehen sie nun alle beisammen und plaudern über schnelle Motoren und ihre neuesten Visionen, französische Motards, deutsche Customizer, gut aufgelegte US-Rennfahrer und italienische Tuner. Sie sind gekommen mit schlanken Harley-Choppern, Eigenbau-Twins, Egli-Kawas und Yamaha SR-Cafe-Racern. Das meist gefahrene Bike jedoch ist hier eindeutig die Boxer-BMW – egal ob antike R 69 oder nagelneue RnineT. Keine Frage: Das Glemseck101 ist ein Ausnahme-Event. Riesig und dennoch gesellig. Laut, aber gleichzeitig veträumt. Rund 30.000 Besucher lassen sich vom Angebot der Aussteller begeistern, viele davon sind mit dem eigenen Bike angereist. Anfang September ging es auf der ehemaligen Grand-Prix-Strecke Solitude wieder zur Sache. Und Dock66 war dabei.

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Bereits zwischen 1903 und 1965 dröhnten im Westen von Stuttgart häufig die Motoren. Auf der Rennstrecke Solitude bei Leonberg fanden regelmäßig Motorrad- und Autorennen statt. Der Rundkurs, benannt nach dem gleichnamigen Schloss – schlängelte sich durch das Mahdental und bot eine einzigartige Kulisse für spannnede Zweikämpfe auf zwei und vier Rädern.
Seit elf Jahren nutzt das Motorrad-Happening Glemseck 101 diese historische Kulisse für drei Tage und zwei Nächte zur Austragung eines gigantischen Motorradtreffens. Als Höhepunkt werden diverse 1/8 Mile-Sprints ausgetragen, der “101 Sprint International”, das Duell “Frankreich gegen Deutschland”, die StarrWars, bei der nur Bikes mit Starrrahmen zugelassen sind, der Kampf der Motorradindustrie “Essenza” oder die mit Turbo oder Kompressor aufgeladenen “Sultans of Sprint”.

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Season Opening

“Ich hab mein Bike noch nicht zusammen”. Gefühlte zwanzig Mal hörten wir diesen Spruch am Ziel unserer Ausfahrt zum ersten April-Wochenende. Auch wenn zur Season Opening Party an der Oldtimertankstelle in Hamburg-Rotenburgsort unzählige bekannte und neue Motorräder auftauchten, so hatten es nicht alle geschafft, rechtzeitig zum Frühjahr mit ihren Projekten fertigzuwerden. So manche FLH oder XS wartete noch auf frische Kolben oder den neuen Lenker. Auch wir hatten unseren Triumph-Chopper noch auf dem Seziertisch. Aber schließlich geht der Trend ja zum Zweit- oder Fünftmotorrad …

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V Twin Expo Cincinnati

Gleich zwei abgefahrene Custom-Messen fanden kürzlich in Cincinnati im US-Bundestaat Ohio statt – die V Twin Expo und die Garage Brewed Motorcycle Show. Gründe genug für das Dock66-Team, Cincy, die „Königin des Westens“, zu besuchen. Während die sich auf der von Easyriders veranstalteten V-Twin Expo die Schwergewichte der US-Szene tummelten – von Arlen Ness über Paughco bis S&S – überraschte die Garage Brewed mit neuen Gesichtern und frischen Ideen. Hier wagte man sich an Umbauten von Königswellen-Ducs, Uralt-BSA oder Yamaha RD-Zweitaktern. Unterschiedlicher konnten zwei Shows kaum sein, faszinierend waren beide.

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Hot Rod Rosmalen

Anfang November wird das niederländische Rosmalen zum Epizentrum der Hot Rod- und Custombike-Szene. In jedem Jahr und so auch 2015. Also trieben wir uns auf der schwer autolastigen (und?) Hotrodshow rum, trafen alte Recken und ließen uns vom vorherrschenden, puren Old School anstecken. Teilemarkt, Porn-Chopper und vierrädrige Baja-California-Rennrepliken: Rosmalen? Lohnt!

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A day at the races – Hamburger Stadtpark Revival

Ein Fahrerlager mitten in Hamburg. Prall gefüllt mit Flathead-Harleys, Münch-Boliden oder winzigen Morini-Racern. Gut gelaunte Piloten, die auf dem Stadtkurs kräftig Gas geben. Und im Anschluss auf dem Kiez die Kuh fliegen lassen. Was nach idealen Zuständen klingt, wird für manchen Teilnehmer und Besucher des Hamburger Stadtpark Revivals wahr. Wenngleich der Regen die 2015er Ausgabe der Rennen regelmäßig heimsuchte und den Spaß spürbar einschränkte. Dock66 hat sich das Hamburger Stadtpark Revival dennoch nicht entgehen lassen und seine Buddys lautstark angefeuert. Besuchen ist schön, selbst teilnehmen noch viel besser. Vielleicht im nächsten Jahr – zum Hamburger Stadtpark Revival 2016?

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